Beratung und Begutachtung im Auftrag der Solidargemeinschaft

Der Medizinische Dienst Bremen wirkt aktiv an der Gestaltung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung mit.

Der Medizinische Dienst Bremen ist der anerkannte sozialmedizinische Dienstleister für unsere Kunden, die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung.

Er bietet qualitativ hochwertige Beratungs- und Begutachtungsleistungen, die wirtschaftlich, kundenorientiert und zeitnah erbracht werden.

Der Dienst ist selbständig organisiert, fachlich unabhängig, anbieterneutral und verfügt über ein umfassendes medizinisches und pflegerisches Wissen.

Das unter Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelte Leitbild ist für unser Selbstverständnis und unser Handeln verbindlich.

Der Medizinische Dienst Bremen fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch verschiedene Angebote wird ein nachhaltiger, transparenter und verlässlicher Rahmen für eine familienbewußte Personalpolitik geschaffen.

Aufgaben und Organisation des Medizinische Dienstes Bremen als Körperschaft des öffentlichen Rechts sind gesetzlich in den §§ 275 bis 283 SGB V und §§ 14 bis 18 sowie § 80 SGB XI geregelt. Der Medizinische Dienst Bremen ist der medizinische und pflegerische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in Bremen.

Der Medizinische Dienst Bremen hat die dauerhafte Aufgabe, die leistungsrechtlichen Fragestellungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen bzw. die Fragen der zugehörigen Landesorganisationen sozialmedizinisch kompetent und zeitnah zu beantworten, wenn es nach Art, Schwere, Dauer und Häufigkeit der Erkrankung oder Behinderung erforderlich ist oder die gesetzlichen Bestimmungen des SGB, insbesondere des SGB V, SGB IX und SGB XI, eine Begutachtung oder Beratung vorschreiben. Darüber hinaus bietet der Medizinische Dienst Bremen aufgrund seines Erfahrungsschatzes in der Einzelfallbegutachtung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung qualifizierte Beratungs- und Begutachtungsdienstleistungen in Grundsatz-, Struktur-, Vertrags-, Planungs- und Qualitätsfragen der ambulanten, teil-, voll- und poststationären, rehabilitativen und pflegerischen Versorgung an.

Mit seinen Beratungen und Begutachtungen leistet der Medizinische Dienst Bremen einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit. Er unterstützt die GKV bei ihren Aufgaben, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern. Er unterstützt die gesetzliche Pflegeversicherung bei ihrer Aufgabe, den Pflegebedürftigen zu helfen, ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Kranken- und Pflegekassen sind gesetzlich verpflichtet, den Medizinischen Dienst Bremen bei wichtigen Leistungsentscheidungen mit Begutachtungen zu beauftragen und ihn bei den im Gesetz definierten Beratungen in Struktur- und Versorgungsfragen möglichst umfassend zu beteiligen.

Der Medizinische Dienst Bremen ist verpflichtet, seine Beratungs- und Begutachtungsleistungen qualitätsgesichert, effizient und zeitnah zu erbringen und alle Fragestellungen der Kunden kompetent zu beantworten. Damit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Medizinische Dienst Bremen als Dienstleistungsunternehmen konkurrenzfähig bleibt.

In seiner Dienstleistungsfunktion arbeitet der Medizinische Dienst Bremen primär auftragsbezogen. Soweit er aufgrund seiner Tätigkeit für die Kranken- und Pflegeversicherung Themen und Problemstellungen in Versorgungs-, Struktur- oder Vertragsfragen erkennt, greift er diese von sich aus aktiv auf. Dabei hat der potenzielle Nutzen für die GKV und Pflegeversicherung und die gesundheitspolitische strategische Ausrichtung der GKV und Pflegeversicherung Vorrang. Diese Themen werden mit der GKV und Pflegeversicherung abgestimmt.

Rechtsform

Der Medizinische Dienst Bremen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der Rechtsaufsicht der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz im Lande Bremen und wurde am 01. Oktober 1989 gegründet.

Finanzierung

Die zur Finanzierung des Medizinischen Dienstes erforderlichen Mittel werden von den Mitgliedern des Medizinischen Dienstes durch eine Umlage aufgebracht.

Mitglieder

Mitglieder sind die Landesverbände der Orts-, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die landwirtschaftlichen Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen und die BAHN-BKK.

 

Der Verwaltungsrat des Medizinischen Dienstes Bremen besteht aus  23 Vertreterinnen und Vertretern. 16 von Ihnen kommen aus der sozialen Selbstverwaltung - je zur Hälfte von der Arbeitgeber- und der Arbeitsnehmerseite. Sie wurden als stimmberechtigte Ehrenamtliche durch die Krankenkassen und deren Verbände in den Verwaltungsrat gewählt.

Sieben weitere Mitglieder wurden von der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz benannt. Fünf dieser Mitglieder mit Stimmrecht kommen aus Patienten-, Betroffenen- und Verbraucherschutzorganisationen, zwei Mitglieder ohne Stimmrecht sind auf Vorschlag der jeweiligen Landesärztekammer und der Landespflegekammer bzw. der Verbände der Pflegeberufe benannt worden. Der Gesetzgeber hat für den Verwaltungsrat eine paritätische Sitzverteilung von Frauen und Männern vorgegeben.

 

Alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates sind:

Dr. Edda Würdemann, Ersatzkassen

Rainer Kuhn, AOK Bremen/Bremerhaven

 

 

Weitere Vertreterinnen und Vertreter Verwaltungsrates sind:

Sabrina Reinke, AOK Bremen/Bremerhaven

Inga Wolniczak, AOK Bremen/Bremerhaven

Ina Witten, AOK Bremen/Bremerhaven

Reiner Oetjens, AOK Bremen/Bremerhaven

Christian Giesau, AOK Bremen/Bremerhaven

Reimund Stolle, BKK Landesverband Mitte

Iris Friedrichs, Bahn-BKK

Birgit Glöckner, Ersatzkassen

Jörg Henschen, Ersatzkassen

Cornelia Essel, Ersatzkassen

Bernd Haschke, Ersatzkassen

Karoline Linnert, Ersatzkassen

Axel Grotheer, Ersatzkassen

Günter Dieckhöner, IKK gesund plus

Monika Holleck, Patienten- und Betroffenenverbände

Gerald Wagner, Patienten- und Betroffenenverbände

Carola Bury, Patienten- und Betroffenenverbände

Joachim Schimanski, Patienten- und Betroffenenverbände

Diana Maleschewski, Patienten- und Betroffenenverbände

Matthias van der Wall, Landespflegekammer/Verbände der Pflegeberufe

Christina Hillebrecht, Ärztekammer Bremen

Vorstandsvorsitzender

Wolfgang Hauschild

 

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Hergen Pape

 

Bereichsleitung - Geschäftsbereich Gesetzliche Krankenversicherung

Dr. med. Brigitte Löser-Arnold

Leitende Ärztin

 

Bereichsleitung - Geschäftsbereich Pflegeversicherung

Susanne Froese

Diplom-Pflegewirtin (FH)

 

Bereichsleitung - ServiceCenter Bremen

Monika Tietjen

 

Selbstverständnis / Aufgaben

Wir sind ein qualifiziertes und motiviertes Team.

Wir beraten und begutachten mit Fachkompetenz zeitnah und objektiv, dabei berücksichtigen wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Interessen der Solidargemeinschaft.

Fachliche Inhalte stellen wir in angemessener und verständlicher Form dar. In der sozialmedizinischen Beurteilung sind wir unabhängig.

Unsere Zusammenarbeit mit den Auftraggebern ist vertrauensvoll und kooperativ. Im Umgang sind wir offen für konstruktive Kritik.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter/Organisation

In unserer Organisation fordern und fördern wir die Beschäftigten mit dem Ziel, qualifizierte und teamorientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu erhalten, die in ihrem Aufgabenbereich eigenverantwortlich handeln. Durch Anerkennung des Engagements und der Leistungen stärken wir ihre Motivation.

Kooperation und eine offene Kommunikation, die durch Vertrauen, gegenseitige Achtung und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse geprägt sind, zeichnen unser Miteinander aus.

Die Qualität unserer Arbeit stellen wir durch eine angemessene Fort- und Weiterbildung und die kontinuierliche Verbesserung unserer Organisation sicher.

 

Umsetzung / Ziele

Das Leitbild ist für uns verbindlich. Es wird von allen Mitarbeitern getragen. Mit der konsequenten Umsetzung erreichen wir die Zufriedenheit unserer Auftraggeber und deren Versicherten sowie entscheidende Verbesserungen für unseren Dienst.

Wir verfolgen und gestalten zukünftige Entwicklungen.